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Braunkohle hat einen Kohlenstoffanteil von 60 bis 70 %. Sie hat damit und wegen des höheren Wasser- und Aschegehaltes einen niedrigeren Heizwert als Steinkohle. Der Heizwert liegt je nach Zusammensetzung zwischen 6.000 und 13.000 Mega-Joule je Tonne (entspricht ca. 25 bis 50 Prozent des Heizwertes von Steinkohle). In Deutschland liegen ca. 40 Milliarden Tonnen Braunkohle unter der Erde. Die Hälfte davon befindet sich im rheinischen Revier im Städtedreieck Aachen/Köln/Mönchengladbach, in dem auch die großen Tagebaue Hambach, Inden und Garzweiler sind. Ein weiteres großes Revier liegt in der Lausitz bei Cottbus. Die Braunkohle wird in beiden Revieren, wie fast überall weltweit, im Tagebau gewonnen. Die hauptsächliche Verwendung der Braunkohle liegt in der Stromerzeugung. Jedes Jahr werden ca. 100 Mio. Tonnen an Braunkohle gefördert. Davon werden rund 85 % zur Stromerzeugung in Kraftwerken verwendet, die Übrigen 15% werden zu Briketts, Braunkohlestaub oder –koks verarbeitet. Braunkohle hatte 1998 einen Anteil von 25% an der gesamten deutschen Stromerzeugung
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