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Das Bohrlochverfahren ist ein Verfahrung zur Mauertrockenlegung. Dabei wird wird mittels Druck oder auch drucklos ein chemisches Mittel eingebracht in Bohrlochreihen eingebracht. Das chemische Mittel muss sich in im Wandquerschnitt lückenlos verteilen, um durch Verkieselung, Verstopfung der Kapillaren, Hydrophobierung u.ä. eine durchgehende Sperrschicht zu erzeugen. Verwendete chemische Mittel sind zum Beispiel Kieselsäure, Kunstharze und Paraffine. Allerdings werden chemische Injektagemittel zunehmend kritisch beurteilt. Anfänglich als gesundheitlich unbedenklich eingestufte Substanzen haben sich nach einigen Jahren als gesundheitsgefährdend erwiesen. Auch die Langzeitstabilität im feuchten Mauerwerk unter dem Einfluss von Salzen, Säuren und anderen chemischen Verbindungen lässt oft zu wünschen übrig. Das ist sicher auch ein Grund, dass ständig neue Injektagemittel am Markt erscheinen. Die Erfolgsquote ist hier recht bescheiden, da hier viele Fehlerquellen vorhanden sind.
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