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Bläuepilz

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Bläupilze sind holzverfärbende Pilze, die insbesondere im Splintholz bestimmter Nadelhölzer wie Tanne, Fichte oder Kiefer blaue bis schwarze Verfärbungen unterschiedlicher Intensität und Tiefe verursachen. Dies führt nicht zu einer wesentlichen Veränderung der mechanischen Eigenschaften, kann aber die Durchlässigkeit erhöhen. Gerade an Fassaden oder am Sichtschutz wirkt diese Bläue sehr unansehnlich. Um das Holz zu schützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

An erster Stelle steht der konstruktive Holzschutz. Das heißt, Holz sollte z.B. durch Dachüberstände oder eine Neigung von mindestens 15 Grad vor direkter Beregnung oder stehendem Wasser geschützt werden.

Holz, das mit Wasser in Berührung kommen kann, muss dagegen mit einem mehrlagigen Anstrich versehen werden. Am Anfang steht dabei immer die Grundierung.

Wer sich das Grundieren sparen und das Holz mit einer offenporigen Lasur streichen will, der kann heute auch Lasuren verwenden, die bereits eine Grundierung enthalten. Sie bieten in einem Arbeitsgang auch den Schutz vor Bläue.

Im Außenbereich sollten Lasuren mit Farbpigmenten verwenden werden, um das Holz vor dem Ausbleichen durch Sonnenschlicht zu schützen. Die klassische Dünnschichtlasur dringt tief in das Holz ein und lässt die typische Holzstruktur sichtbar bleiben. Eine Dünnschichtlasur ist einfach zu verarbeiten, muss aber regelmäßig gepflegt werden.


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Kärcher
 24.05.2012
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