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Bei der Ursache von Betonschäden muss man zwischen Umwelteinflüssen und Herstellungsmängeln unterscheiden. Umwelteinflüsse können Abgase, saure Niederschläge, Frost und Tausalze sein, die den Beton angreifen. Dabei werden die chemischen Eigenschaften so verändert, dass die Stahlbewehrung im Beton zu rosten beginnt. Rost nimmt ein größeres Volumen ein als nicht korridierter Stahl. Druckspannungen sind die Folge. Der überdeckende Beton bekommt Risse und wird abgesprengt.
Schwindrisse, Sanden, Kiesnester und zu geringe Betondeckung sind typische Herstellungsmängel. Netzartige Schwindrisse und eine sandende Oberfläche entstehen, wenn die Betonoberfläche trocknet, bevor der Beton abgebunden hat. Die Betonoberfläche sollte deshalb möglichst mit Wasser feucht gehalten oder mit Folie abgedeckt werden, bis der Beton abgebunden. Risse oder abgeplatzte Stellen breiten sich aus, wenn die Bewehrung zu dicht unter der Oberfläche liegt und deshalb zu rosten beginnt. Im Hochbau ist daher eine Betondeckung von mindestens 20 mm vorgeschrieben. Zur Beseitigung der Betonschäden gibt es verschiedene Methoden der Betoninstandsetzung.
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