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Beletage

Als Beletage wurde und wird das erste Obergeschoß, gelegentlich auch das Geschoß über dem Souterrain in einem hochherrschaftlichen Mietshaus bezeichnet, wie sie ab etwa 1880 in den Großstädten entstanden sind und heute als Patrizierhäuser bezeichnet werden. In der "schönen Etage" (von fr. bel étage) wohnte der Hausbesitzer. Im Erdgeschoss befanden sich Wirtschaftsräume und Ladengeschäfte, in den oberen Stockwerken wohnten Mieter - je höher das Geschoss, je niedriger die Miete. Die Wohnung in der Beletage hatte (und hat) meistens höhere Decken, als die übrigen Räume des Hauses, wobei es die günstige Lage der Beletage mit sich brachte, dass die Mieter des Erdgeschosses und des zweiten Stockwerks die Beletage gleichsam mit beheizten. Häuser mit einer typischen Beletage werden heute nicht mehr gebaut. Die moderne Bautechnik und die Fortschritte in der Dämmtechnik brachten es mit sich, dass heutzutage Wohnungen "ganz oben" - etwa in einem Penthaus - besonders begehrt sind, weil die oberen Wohnungen mehr Licht und Sonne abbekommen und auch weniger vom Verkehrslärm beeinträchtigt werden.