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Beile sind seit der Steinzeit bekannt. Moderne Beile verfügen über eine keilförmige Schneide aus gehärtetem Spezialstahl und einen kurzen Stiel. Die Stiele sind aus Eschen- oder Buchenholz. Die im Haushalt gebräuchlichen Beile nennen sich deshalb auch Haushalts- oder Küchenbeile. Der Begriff Küchenbeil erklärt sich daraus, dass früher die Küche nicht nur das Koch-, sondern auch das "Heizzentrum" eines Hauses war. Mit dem Küchenbeil wurde "Anmachholz"
gespalten. In ländlichen Bereichen war es gang und gäbe, mit dem Küchenbeil
das Federvieh zu enthaupten. Im Handwerk haben Spezialbeile wie das Zimmermannsbeil auch heute noch ihren Stellenwert.
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