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Begasung

Unter Begasung wird die Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten mit Gasen verstanden. Gase werden im Holzschutz fast ausschließlich zur Behandlung von kulturhistorischen Gegenständen, Möbeln, Skulpturen, Kassettendecken, Inneneinrichtungen von Kirchen und von Museen mit vielen Holzgegenständen eingesetzt. Soweit sich befallene Gegenstände transportieren lassen, sollten sie einem dafür geeigneten Raum begast werden. Die Begasung von Wohnhäusern bzw. -räumen stellt eine Ausnahme dar und muss in jedem Einzelfall durch ein unabhängiges Gutachten stichhaltig begründet werden. Es werden zwei Gruppen von Gasen verwendet. Die eine Gruppe ist sehr giftig und erfordert den Nachweis einer besonderen Befähigung des Anwenders. Die zur Bekämpfung holzzerstörender Insekten verwendeten toxischen Gase sind Methylbromid, Blausäure, Phosphorwasserstoff und Sulfuryldifluorid. Je nach Art des Gases sowie der räumlichen und klimatischen Verhältnisse dauert die Begasung 3 bis 5 Tage und die anschließende Belüftung 1 bis 5 Tage. Die zweite Gruppe bekämpft die Holzschädlinge durch Erstickung. Stickstoff, Kohlendioxid oder Argon wirken 3 bis 6 Wochen auf das befallene Holz ein. Da die Eier dadurch nur unzureichend abgetötet werden, muss nach zwei bis vier Monaten der Vorgang wiederholt werden. Dieses Verfahren funktioniert nur bei gasdicht abgeschlossenen Räumen oder gasdicht verpackten Gegenständen.