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Jede Kultur, jede Zeit hat seine eigene Art zu Bauen, man spricht von unterschiedlichen Baustilen bzw. Architekturstilen. Die Griechen hatten ihren Baustil, die Römer und auch Ägypter, wobei innerhalb dieser Völker der Antike natürlich auch noch enorme Unterschiede beim Baustil gibt. Später im Mittelalter kamen dann in der westlichen Welt der romanische (siehe Romanik) und der gotische Stil (siehe Gotik) auf. Darauf folgten in der frühen Neuzeit die Renaissance und der Barock. Später in der Neuzeit waren Klassizismus und Historismus die bevorzugten Baustile. In der Moderne kamen Jugendstil, Expressionismus und Art Déco hinzu. Bekanntester Baustill Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts war der Bauhaus-Stil, aus dem sich der Funktionalismus entwickelte. Häufig lässt sich eine solche Stilepoche erst in der Nachbetrachtung festlegen. Zudem ist zu beobachten, dass sich immer schneller neue Moden durchsetzen. Jeder Architekt möchte etwas noch die dagewesenes in die Welt zaubern. Auch die regionalen Unterschiede im Baustil verschwimmen immer mehr. Mittlerweile wird in den USA ganz ähnlich wie in Europa und in Asien so wie in Australien gebaut.
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