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Ausfachung

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Zu einem Fachwerkhaus gehört, wie der Name schon verrät, ein "Fach" - oder wie die Zimmerleute sagen: ein Gefach. Ein Gefach bezeichnet also den Zwischenraum zwischen Ständern, Schwellen, Rähmen und Riegeln. Ein solches Gefach muss ausgefacht werden - es sei denn, man setzt eine Tür oder ein Fenster ein. Ausfachungen im Fachwerkbau werden klassisch ausgeführt mit Ziegeln als Sichtmauerwerk oder durch eine Holzstakung, die mit Lehm beworfen wird, der dann seinerseits verputzt wird. Bei modernen Fachwerkbauten werden für Ausfachungen auch Leichtbetonsteine verwendet, die anschließend ebenfalls verputzt werden. Von einer Ausfachung ist aber auch die Rede, wenn im modernen Stahlbetonbau die Flächen zwischen Stahlbetonsäulen ausgemauert werden. Auch bei reinen Stahlbauhallen können die Flächen zwischen den Eisenträgern ausgefacht werden.

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Kärcher
 23.05.2012
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