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Ameisensäure

Die Ameisensäure ist eine farblose, ätzende und in Wasser lösliche Flüssigkeit. Sie zählt zu den gesättigten Carbonsäuren und wurde ursprünglich aus toten Ameisen isoliert, wodurch sie ihren Namen erhielt. Sie wird heutzutage chemisch mit Hilfe von Natriumhydroxid oder Methanol und Kohlenmonoxid hergestellt. In der Natur ist Ameisensäure in Tieren und Pflanzen zu finden, die sie zu Verteidigungs- oder Angriffszwecken nutzen. Waldameisen, Quallen und Brennnesseln sind einige Beispiele. Ameisensäure wird in verschiedenen Bereichen verwendet. Hierzu zählen Medizin, Textil- und Lederindustrie oder chemische Industrie. In der Imkerei ist sie ein bewährtes Mittel zur Bekämpfung der Varroamilbe. Ameisensäure ist eine stark ätzende Chemikalie und reizt bei Kontakt mit der Flüssigkeit oder ihren Dämpfen die Atemwege und Augen. Auf der Haut führt sie ab einer Konzentration über zehn Prozent zu teils schweren Verätzungen und Blasen. Beim Zerfall von Ameisensäure kann des Weiteren giftiges Kohlenmonoxid entstehen. Die Säure kann darüber hinaus zu Hautallergien oder Leber- und Nierenschäden führen. Aus diesem Grunde ist bei der Handhabung von Ameisensäure äußerste Vorsicht geboten und ausreichende Schutzkleidung wie Schutzbrille, säurefeste Handschuhe und langärmelige Kleidung sollte immer verwendet werden.