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Neben den Treibhausgasen haben auch Aerolsole einen Einfluss auf das Klima. Aerosole sind kleine Partikel oder Tropfen, die in der Atmosphäre schweben. Ihr Radius beträgt zwischen 0.01 und 0.1 Mikrometer. Natürliche Aerosolquellen stellen Meeressalz, vulkanischer Staub, mineralischer Staub und die Verbrennung von Biomasse dar. Anthropogene Aerosolquellen entstehen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Aerosole absorbieren und reflektieren solare Strahlung und beeinflussen somit das Strahlungsgleichgewicht direkt. Sie sind aber auch in der Lage, die Eigenschaften der Wolken zu verändern (ihr Reflexionsvermögen oder ihre Lebenszeit) oder chemische Reaktionen zwischen Atmosphärenkomponenten beschleunigen und greifen daher auch indirekt in den Strahlungshaushalt der Erde ein.
Es wird heute davon ausgegangen, dass Aerosole in Summe einen kühlenden Effekt auf die Erdoberfläche haben. Die Unsicherheit in der Quantifizierung der Aerosoleffekte ist aber wesentlich größer als jene der Treibhausgase.
Neben Nebel und Rauch ist auch der Lacknebel im Sprühstrahl einer Spritzpistole ein Aerosol.
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