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Bei der Außenabdichtung kommen heute hauptsächlich (75-80%) kaltverarbeitbare Bitumenemulsionen (Bitumen-Dickbeschichtungen) zum Einsatz. Weiterhin finden mineralische Abdichtungsstoffe wie starre und flexible Dichtungsschlämmen, Sperr- oder Dichtungsputze und der WU-Beton Anwendung. Selbstklebende oder flexible Abdichtungsbahnen werden ebenfalls eingesetzt. Klassische Bitumenanstriche stellen mittlerweile eine Ausnahme dar. Bei der nachträglichen Innenabdichtung kommen überwiegend zementgebundene Abdichtungsstoffe wie Dichtungsschlämmen, wasserundurchlässige Putze, Mörtel oder Stopfmörtel zum Einsatz. Zementgebundene Abdichtungsstoffe haben u.a. den Vorteil, dass sie auf feuchten Untergründen eingesetzt werden können, sich homogen mit dem Baustoff verbinden und somit negativem Wasserdruck standhalten.
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