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AR-Glasfaser

AR-Glasfasern werden zur Verstärkung von Putz, Estrich, Beton oder Mörtel verwendet. Das "AR" bei AR-Glasfaser steht für "alkaliresistent". Nur alkaliresistente AR-Glasfasern können dem korrosiven Angriff des bei der Zementreaktion freigesetzten Kalkhydrats ohne Festigkeitsverlust dauerhaft standhalten und sind daher in der Lage, praktisch unbegrenzt lange verstärkend zu wirken. Obwohl die AR-Glasfasern in Estrichen keine statische Funktion übernehmen müssen, bringen sie wegen ihrer Dauerhaftigkeit auch bei Betonböden und Estrichen Vorteile, weil sie die Rissbildung über die Erhärtungsphase hinaus auch bei der Austrocknung verhindern können. Die kurzen AR-Glasfasern werden dem Beton oder Mörtel bereits während des Mischprozesses oder im Zuge der Verarbeitung, z.B. beim Stahl- oder Glasfaserspritzbeton, zugegeben. Sie verteilen sich je nach Verfahren zwei- oder dreidimensional über den gesamten Bauteilquerschnitt. Die Verstärkung besonders beanspruchter Zonen wird hingegen mit gezielt und gerichtet eingelegter Bewehrung erreicht. Der Vorteil textiler Glasfaserbewehrungen besteht u.a. darin, dass sie unmittelbar in der meist beanspruchten, oberflächennahen Randzone des Bauteiles angeordnet werden können, da sie nicht rosten und deshalb auch keine Betondeckung benötigen.