| Dachbalkenlage |
Die Dachbalkenlage bezeichnet die Balkenlage, welche ein Gebäude nach oben abschließt. Sie ist also die Tragkonstruktion von Flachdächern oder die oberste Geschossbalkenlage zum Dachraum. |
Dachbodentreppe |
Dachbodentreppen sind eine platzsparende Treppenverbindung zu Dachräumen. Häufig findet man nur eine Luke und eine Treppe, die bei Bedarf ausgeklappt wird. Die gängigen Modelle basieren auf einem Scheren-, Auszugs- oder Faltmechanismus, wobei der Raumbedarf bei einem Faltmechanismus während des Ausklappvorgangs etwas größer ist als bei den beiden anderen Systemen. Wem das ewige auf und zu der Luke zu mühselig ist, kann sich auch für eine Raumspartreppe oder Sambatreppe entscheiden. Diese ist laut Gesetz nur als Zugang zu Speichern, jedoch nicht zu Wohnräumen erlaubt. |
Dachlatten |
Schnitthölzer mit Querschnittsflächen nicht größer als 32qm und einer Breite bis 80mm bei einem Seitenverhältnis des Querschnitts von maximal 1:2. |
Dachsparren |
siehe (%Sparren%). |
Dachunterspannbahn |
Dachunterspannbahnen werden zwischen der Wärmedämmung und der Traglattung der Dachbedeckung befestigt. Die Wirkungsweise der Folien unterscheidet sich, je nachdem, ob es sich um ein Warmdach oder um ein Kaltdach handelt. Beim Kaltdach muss sie wasserdampfdurchlässig sein und das Eindringen von Staub, Schmutz und Flugschnee verhindern. Beim Warmdach muss sie diffusionsoffen sein (von innen diffundierfähig, von außen feuchtigkeitsundurchlässig). Unterspannbahnen erfüllen eine wichtige bauphysikalische Funktion, denn wenn die Diffusionsfeuchte nicht aus dem Gebäude entweichen kann, sind Bauschäden vorhersehbar, die nur mit erheblichen Aufwand beseitigt werden können. Wurden früher gitterverstärkte PE Folien verwendet, so finden heute moderne diffusionsoffene Materialien Verwendung, die direkt auf die Sparren verlegt werden. |
Dämmbalken |
Sandwichelement aus Holz oder Holzwerkstoffen mit einem Kern aus Dämmmaterial. Dämmbalken werden bei Dachkonstruktionen eingesetzt. |
Dämmkork |
Dämmkork wird aus der Rinde der Korkeiche hergestellt und wird in Platten und Granulatform geliefert. Kork ist besonders gut als Dämm- und Putzträgerplatte im Fassadenbereich und unter Wandheizungen einsetzbar. Weiters können Korkplatten als Dämmung unter Naßestrich eingesetzt werden. Dämmkork wird ohne chemische Zusätze wie Bindemittel oder Brandschutzmittel hergestellt. Es sind daher keine Ausdünstungen von gesundheitsgefährdeten Stoffen zu befürchten, die das natürliche Raumklima beeinträchtigen oder der Gesundheit schaden können. Dämmkorkplatten können jederzeit für Dämmzwecke wieder- verwendet werden. Des weiteren ist es möglich, die Platten zu Granulat zu verarbeiten, das für Schüttdämmungen und zur Bodenauflockerung eingesetzt wird. |
Dampfbremse |
Dampfbremse ist eine Bezeichnung für Folien, die insbesondere beim Dachausbau eingesetzt werden. Die Dampfbremse stellt wie auch die Dampfsperre die Luftdichtheit des Hauses her. Im Unterschied zur Dampfsperre wird die Wasserdampfdiffusion jedoch nur gebremst und nicht verhindert. Die Dampfbremse soll vielmehr eine atmungsaktive Wand- oder Dachkonstruktion gewährleisten. Überschüssige Feuchtigkeit in der Luft eines Raumes soll kontrolliert durch die Konstruktion ausdiffundieren können, um Probleme wie Feuchtigkeitsschäden im Bereich der in Wand oder Dachaufbau befindlichen Dämmschichten zu verhindern (Schimmelbildung, Bildung von Wasserflecken an der Raumseite der Konstruktion). |
Dämpfen |
Sollen Holzstämme vor der Verarbeitung zum Furnier weich gemacht werden, werden sie über heißem Wasserdampf gedämpft oder in heißes Wasser eingetaucht. Dabei wird entweder der ganze Stamm oder Stammteile eingeweicht. Die Furnierfarbe heller Holzarten würden unter dieser Prozedur leiden. Deshalb werden sie nicht gedämpft. |
Dampfsperre |
Eine Dampfsperre ist eine Folie aus Kunststoff oder Aluminium. Sie verhindert das Eindringen von Wasserdampf in Materialien, die gegen Feuchtigkeit anfällig sind (Verrottung) oder deren Funktion bei Durchfeuchtung herabgesetzt ist. Die Dampfsperre wird bei der Innendämmung von Außenwänden oder Dächern auf der dem Raum zugewandten Seite angebracht. Nur so kann sie das Eindringen des im warmen Hausinneren entstehenden Wasserdampfes in die Dämmung unterbinden. |
Danta |
Dieses oft mahagonifarbene Holz mit guten technischen Eigenschaften ist besonders im westlichen Afrika verbreitet und kann vielfältig, durch den teils deutlichen Glanzstreifen, auch im dekorativen Bereich eingesetzt werden. Der (%Splint%) ist rötlich grau bis blaß braun. Das (%Kernholz%) lachsfarben bis rotbraun, frisch angeschnitten teils mit leicht violetter Tönung, letztere am Licht bräunlich verblassend. Aufgrund der guten Festigkeitseigenschaften, der feinen Struktur und der Pilzfestigkeit ist das Holz im Innen- wie im Außenbau vielseitig einsetzbar. So bei Rahmen für Fenster, Türen, Tore sowie Pergolen, Wand und Deckenverkleidungen (Profilbretter), außerdem für Verbände im Fahrzeug- und Bootsbau, für Waggonböden, Treppenstufen, Parkett, Bänke Möbelteile und Werkzeuggriffe. Gut gestreifte Blöcke ergeben ein ansprechendes Sichtfurnier für Möbel, Türen und Vertäfelungen. |
Darrprobe |
Meßverfahren zur Feststellung der (%Holzfeuchte%). |
Darrprüfung |
Die Darrprüfung bzw. Darrprobe ist ein Messverfahren zur Feststellung der Holzfeuchte bzw. der Feuchtigkeit von anderen Bauteilen. Dabei wird die Probe auf über einhundert Grad erhitzt und bis zur absoluten Trockenheit entfeuchtet. Anhand des Masseverlustes lässt sich anschliessend die Feuchte bestimmen. Die Holzfeuchte wird ermittelt, in dem man das Darrgewicht vom Nassgewicht abzieht und das Ergebnis durch das Darrgewicht teilt. Multipliziert man dieses Ergebnis mit 100, erhält man die Holzfeuchte in Prozent. Diese Methode ist sehr genau, aber auch sehr aufwendig. Im praktischen Gebrauch wird sie deshalb nur zu Laborzwecken oder zur Kontrolle von technischen Trocknungsprozessen eingesetzt. |
Dauben |
Gewölbte, schmale Bretter vornehmlich aus Eichenholz, die für die Herstellung von Fässern benötigt werden. Früher vom (%Böttcher%) oder (%Küfer%) in aufwendigen Verfahren von Hand hergestellt, werden Dauben heute mit einer Zylindersäge aus einem Baumstamm-Viertelstück gesägt. Die Rohdauben werden, wenn aus ihnen hochwertige Wein- und Weinbrandfässer hergestellt werden sollen, bis zu 36 Monaten im Freien gelagert, wobei der Regen verschiedene Holzinhaltsstoffe auswäscht. Die Endverarbeitung zum Faß erfolgt durch Biegen der Dauben unter Dampfeinwirkung und Toastung des aus den Dauben zusammengesetzten Faßrumpfes. |
Deckenverkleidung |
Sollen Unebenheiten ausgeglichen, Installationsebenen versteckt, eine Wärme- oder Schalldämmung untergebracht oder einfach nur ein optischer Akzent gesetzt werden, ist eine Deckenverkleidung ideal. Als Deckenverkleidung kommen z.B. Paneele aus Holz oder Kassettenelemente aus Holz in Frage. |
Deckfurniere |
Deckfurniere geben den furnierten Vollholzteilen, dem Sperrholz, den Verbundplatten oder anderen mit Furnier beplankten Werkstoffen ein dekoratives Aussehen. Siehe auch: (%Aussenfurniere%), (%Innenfurniere%) |
Deckleiste |
gehobeltes bzw. profilgehobeltes Holzteil zum Abdecken und Schutz von Fugen zwischen verschiedenen Materialien und Oberflächen. |
Deckvermögen |
Eigenschaften eines Anstrichmittels, die Farbe oder den Farbunterschied eines Holzuntergrundes zu verdecken. Lasuren sind nicht deckend. |
Dekor-Spanplatte |
Eine Dekor-Spanplatte ist eine Feinspanplatte mit einer beidseitigen, dekorativen Kunststoffbeschichtung auf Melaminharzbasis. Dekorspanplatten werden für die unterschiedlichsten Anwendungen vom Regal über Schreibtische bis hin zu Möbeln verwendet. Es gibt viele Uni-Farben aber auch zahlreiche Holzdekore zur Auswahl. |
Dekor-Spanplatten |
Feinspanplatten mit einer beidseitigen, dekorativen Kunststoffbeschichtung auf Melaminharzbasis. |
Dekorbeschichtung |
mit Melaminharz (Naturharz) getränkte und zuvor in unterschiedlichen Dekoren bedruckte Papiere werden bei der Dekorbeschichtung in einem eigenen Prozess auf Schichtholz- oder Werkstoffplatten geleimt. Die Platten verfügen über eine hohe Widerstandsfähigkeit. |
Dekorpaneele |
Holzpaneel aus einem Holzfaser-Trägermaterial (meistens eine MDF-Platte) und einem darauf aufgebrachten Laminat oder einer Folie, auf die eine Holzmaserung aufgedruckt wurde. |
Dekupiersäge |
Für feine Schweifarbeiten und Intarsienschnitte wird die Dekupiersäge verwendet. Entsprechend dünn und schmal sind die Sägeblätter ausgebildet. Mit dieser elektromotorbetriebenen Säge arbeiten insbesondere Modellbauer und alle, die Bastelarbeiten aus Sperrholz herstellen. Das Prinzip ist wie bei einer Pendelhub-Stichsäge, allerdings wird bei der Pendelhub-Stichsäge die Maschine durch das Holz, bei der Dekupiersäge aber das Holz durch die Maschine geführt. |
Deltaschleifer |
Der Deltaschleifer hat seinen Namen der Form des Schleiftellers zu verdanken, der dem griechischen Buchstaben Delta (Δ) nachempfunden ist. Die Schleifplatte hat drei gleichgroße, konvex gebogene Seitenkanten. Sind die Kanten gerade, wird er auch als Dreieckschleifer bezeichnet. Den Deltaschleifer könnte man auch als kleinen Bruder des Schwingschleifers bezeichnen, da er über ähnliche Eigenschaften wie feine Oberflächengestaltung bei geringem Abtrag verfügt. Der dreieckige Schleifkopf des Deltaschleifers lässt sich in Schritten von 120 Grad drehen. Seine Beweglichkeit macht ihn zum Spezialisten für Schleifarbeiten an Stellen, wo andere Schleifer nicht mehr hinkommen: in Ecken auch kleiner als 90 Grad sowie entlang gebogener und gerader Kanten. Geräte mit entsprechenden Spezialaufsätzen erlauben sogar das Schleifen zwischen den Lamellen von Fensterläden. Ebenso handlich wie das Gerät selbst ist beim Deltaschleifer auch der Wechsel der Schleifmittel: Bequem mittels Kletthaftung. Schleifmittel mit Löchern zur Staubabsaugung bieten den Vorteil staubarmer Arbeit an Holz, Lack und Spachtel. |
dendrochronologische Untersuchung |
Bei einer dendrochronologischen Untersuchung wird anhand der Jahresringe das Alter eines Holzbauwerks oder Holzbauteils bestimmt. Dazu muss man wissen, dass Jahresringe aus Jahren mit guten Wachstumsbedingungen breiter sind als solche aus Jahren mit schlechten Lebensbedingungen. Weiß man dann, woher das Holz stammt, welches untersucht werden soll, lässt sich durch Vergleich mit bereits datierten Holzproben recht genau das Alter des Holzes bestimmen. Das liegt daran, dass alle Bäume einer Region etwa die gleiche charakteristische Abfolge von schmalen und breiten Jahresringen besitzen. Mit den Jahresringen verhält es sich also ähnlich wie mit Fingerabdrücken. In einigen Gebieten liegen für bestimmte Baumarten lückenlose Jahresringtabellen für die letzten 10.000 Jahre vor. |
Derbholz |
Als Derbholz werden die oberirdischen Rundholzstücke eines Baumes mit einem minimalen Durchmesser von 7 cm bezeichnet. Nadeln, dünne Äste und die Baumspitze zählen demzufolge nicht zum Derbholz. Das nutzbare Derbholz eines Baumes setzt sich zusammen aus dem Schaftderbholz ohne Rinde und ohne Stock und dem Astderbholz. Gefällte Waldbäume werden nach der Holzmessanweisung neben Derbholz noch in Reisigholz und Stockholz unterteilt. |
DHF-Platte |
diffusionsoffene (%Holzfaserplatte%) insbesondere für Dach- und Wandbereiche im Holzbau. DFH-Platten sind wasserableitend, winddicht und wärmedämmend. |
Dibetou |
Dibetou ist eine in Westafrika (Kongo, Kamerun, Nigeria, Elfenbeinküste, Gabun) verbreitete Holzart. Die Farbe des Holzes ist kastanienbraun mit rötlichbraunem Schimmer, das Splintholz ist weisslich bis braungelb. Das Holz ist nicht sehr hart und nicht einfach zu bearbeiten. Es lässt sich gut drehen, schälen, messern, leimen,lackieren und polieren. Es ist zudem nur bedingt witterungsfest. Verwendung findet es in der Furnierindustrie, als Konstruktionsholz für mittlere Beanspruchungen, Möbel, Schubladen und Drechslerwaren. Zudem dient es auch als Nussbaumersatz.
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Dichte |
Raumgewicht, Quotient aus der Masse und dem Volumen |
Dickenhobelmaschine |
zum einseitigen Kalibrieren von Brettern, Leisten und Kanten. |
Dickholz |
Bezeichnung eines Herstellers für über Kreuz verleimte, massive Brettholzelemente, wie sie im sog. Ingenieurholzbau verwendet werden. |
Dickschichtlasuren |
Lasierendes Anstrichmittel, das auf der Holzoberfläche nach der Trocknung einen wahrnehmbaren Film bildet und die Holzmaserung betont. Besonders geeignet für maßhaltige Bauteile. |
Diele |
Prinzipiell ein Brett aus (%Massivholz%), das als Bodenbelag eingesetzt wird, siehe auch (%Hobeldiele%). |
Direktbeschichtung |
bei der Direktbeschichtung von Holzwerkstoffplatten werden melaminharzgetränkte und zuvor mit beliebigen Dekoren oder Farben bedruckte Papiere direkt bei der Plattenherstellung aufgebracht. |
Donnerbalken |
scherzhafte Bezeichnung für eine Behelfslatrine aus Balken, wie sie Soldaten bei Einsätzen außerhalb der Kaserne zurechtzimmern. |
Doppelbügel-Längsverbindung |
Die Doppelbügel-Längsverbindung ist eine gängige (%Holz-Längsverbindung%). Sie ist ähnlich verwindungssteif wie die (%Kreuzzapfen-Längsverbindung%). Zusätzlich besitzt die Doppelbügel-Längsverbindung bessere Eigenschaften hinsichtlich der Zugkraft. Die Herstellung der Verbindung ist jedoch kompliziert und zeitaufwändig. |
Doppelendprofiler |
doppelseitige Profil- und Formatfräse mit mehreren Werkzeugträgern und Transportband. |
Doppelfischgrätmuster |
Das Doppelfischgrätmuster ist bei einer Holzverschalung zu finden. Hierbei werden die Bretter oder Paneele wie bei einem Fischgrätmuster in Anzugstoffen diagonal verlegt. Bei einer Fassadenbekleidung ist das Doppelfischgrätmuster nur zu empfehlen, wenn ein konstruktiver Holzschutz vorhanden ist - z. B. ein weit überkragendes Dach. Diese Art der Brettbekleidung wird bevorzugt bei Garagentoren aus Holz ausgeführt.
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Doppelhobel |
Ein Doppelhobel ist ein Hobel mit einem Doppelhobeleisen. Er wird zur endgültigen Dimensionierung des Bretts und zur Säuberung der Oberfläche verwendet. Eventuell muss das Brett zuvor mit einem Schrupphobel oder Schlichthobel abgerichtet werden (siehe Abrichten). Das "Doppeleisen" dieses Hobels besteht aus dem Hobeleisen und einer aufgeschraubten Klappe. Diese bildet direkt hinter der Schnittkante eine Stufe aus, die als "Spanbrecher" wirkt und ein Ausreißen des Holzes verhindert.
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Doppelzange |
Doppelzangen haben bei einem Dachstuhl die Aufgabe, die horizontalen Zugkräfte im Tragwerk aufzunehmen. Die hölzerne Doppelzange wird in der Regel mit Stahlbolzen, Scheibe und Mutter befestigt. Sie umfasst andere Bauteile des Binders und erfordert immer auch einen Dübel zur zusätzlichen Sicherung. |
Doppelzapfen-Längsverbindung |
Die Doppelzapfen-Längsverbindung ist eine gängige Holz-Längsverbindung. Dabei sind die Zapfen schachbrettartig angeordnet und die andere Kopfseite ist entsprechend symmetrisch. Diese Verbindung ist für Druck- und Drehbelastungen geeignet. |
Douglasie |
Die Douglasie, auch unter Oregon Pine und Douglas Fir bekannt, ist in Nordamerika beheimatet. Aber auch in Europa (besonders in Deutschland) ist der Baum zu finden. Das (%%)Kernholz ist frisch gelblich-braun bis rötlich-gelb gefärbt - dunkelt aber im Licht schnell zu einem braunroten Farbton nach. Als eines der festesten Nadelhölzer ist das Holz hart und trocken und damit leicht und gut zu bearbeiten. Wegen der starken Flader- und Streifenzeichnung eignet sich das Holz gut für den dekorativen Innenausbau sowie für den Möbelbau. |
Doussié |
Die Doussié kommt in Westafrika von Guinea bis Angola und Uganda vor. Doussié ist ein sehr markantes Holz von kräftiger, mahagoniroter Färbung und ziemlich grober Struktur. Das harte Holz ist sehr dauerhaft, druck- und biegefest, schwindet wenig, ist säurebeständig und witterungsfest. Es lässt sich messern, schälen und gut verleimen. Doussié ist ein ideales Fenster-, Türen- und Parkettholz. Das Holz wird auch unter der Bezeichnung Afzelia angeboten. |
Douziki |
Die Douziki ist eine spezielle (%Japansäge%) |
Doziki |
Die Doziki ist eine spezielle (%Japansäge%) |
DPL-Laminat |
DPL ist die Abkürzung für "Direct Pressure Laminat" und kennzeichnet direkt beschichtete Laminatböden. Das Dekorpapier, welches den Holzcharakter darstellt, wird in diesem Verfahren unmittelbar auf die stabile Trägerplatte aufgebracht und dann mit einer Schutzschicht überzogen. |
Drallnagel |
Drallnägel sind Nägel mit einem gewindeähnlichen Schaft. Sie sind besonders geeignet für Span- und andere Holzwerkstoffplatten. Beim Einschlagen drehen sich Drallnägel durch ihr Gewinde wie eine Schraube im Material fest. Sie lassen sich somit nicht so einfach herausziehen wie andere Nägel. Der Drallnagel ist nicht zu verwechseln mit dem Drillnagel. |
Drechselbank |
Die Drechselbank ist eine Maschine zum Herstellen von Rotationskörpern aus Holz oder seltener Horn oder Elfenbein. Beispiele für Drechselerzeugnisse sind Rundstäbe oder Schalen. Das Werkstück wird in die Maschine eingespannt und dreht sich. Mit dem Drechslerwerkzeug wird der Rohling durch drechseln. in Form gebracht. Moderne Drechselbänke werden mit einem Elektromotor angetrieben. Früher war für den Antrieb noch Muskelkraft gefragt. |
Drechselbeitel |
Drechselbeitel ist der Oberbegriff für Werkzeuge, die zum Bearbeiten des Werkstoffes beim Drechseln verwendet werden. Drechselbeitel sind beispielsweise Hohlbeitel, Stechbeitel oder Abstechstahl.
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drechseln |
Beim Drechseln wird das Holz drehend mit einer Drechselbank bearbeitet. Durch das Drechseln lassen sich beispielsweise Schalen, Schüsseln und Kerzenständer herstellen. Das Drechseln zählt zu den ältesten handwerklich-produktiven Tätigkeiten des Menschen; es ist überhaupt das älteste mechanische Handwerk. Das Handwerk verbreitete sich von Ägypten und Griechenland über das römische Reich und Asien nach Mitteleuropa und Amerika. Im Ursprung diente es allein zum Herstellen von Gerätschaften, Gefäßen und Möbeln für den natürlichen Lebensbedarf. Doch schon sehr früh wurden die erkannten Verzierungsmöglichkeiten genutzt, um das einfache Gebrauchsgerät zu einem Repräsentations- und Prunkgegenstand zu kreieren. |
Drehwuchs |
wenn die Fasern wie eine Spirale um die Stammachse gewachsen sind, spricht der Holzfachmann von Drehwuchs. |
Dreischichtplatten |
Äußerst belastbare, großflächige Platten mit drei Lagen, bestehend jeweils aus kreuzweise miteinander verleimten Holzlamellen. Ihr Einsatzgebiet ist der Innenausbau, wobei Nadelholzplatten als Fußbodenelemente und Laubholzplatten im Möbelbau eingesetzt werden. |
Druckholz |
durch Winddruck verursachter Wuchsfehler bei Nadelholz. Das Holz hat sich verzogen und ist schlecht zu bearbeiten. |
DSB-Träger |
Abkürzung für "Dreieck-Streben-Bau-Träger". Zwei flache Holzgurte werden bei DSB-Trägern mit einem eingeleimten Strebensystem verbunden und ergeben so eine Fachwerkkonstruktion, die als Dachträgerelement bis zu 18 m lang sein kann. |
Dünnschichtlasur |
Lasierendes Anstrichmittel, das nach der Trocknung keinen wahrnehmbaren Film bildet. |
Dünnspanplatte |
Spanplatte mit besonders feiner Oberfläche und sehr guten Fräseigenschaften. Die Platten werden vielseitig eingebaut, z.B. im Türen- oder Möbelbau und können je nach Verleimung auch im Feuchtbereich eingesetzt werden. |
Duo-Balken |
Duo-Balken wie auch Trio-Balken werden auch Balkenschichtholz, Lamellenschichtholz oder Lamellenbalken genannt. Die Balken werden aus zwei bzw. drei "Einzelquerschnitten" zusammengeleimt, die maximal 80 mm x 240 mm dick bzw. breit sein dürfen. |
Durchfallast |
Als Durchfallast werden zum größten Teil schwarze Äste bezeichnet, die keine Verbindung zum umgebenden Holz haben. Wird das Holz zu Brettern verarbeitet, fallen die Durchfalläste nach der Trocknung aus den Brettern heraus. Um Löcher in einem Brett zu vermeiden, werden Durchfalläste in der Regel bei der Herstellung ausgebohrt und durch einen Astlochdübel bzw. Astlochstopfen ersetzt. |