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Strompreisentwicklung in Deutschland

An der Strompreisentwicklung in Deutschland sind mehrere Faktoren ausschlaggebend, wie bei www.toptarif.de nachzulesen ist. Während sich der Strompreis 2008 noch aus sieben Bestandteilen zusammensetzte, kamen bis zum Jahr 2015 noch drei weitere hinzu. Neben der Stromsteuer (Ökosteuer) und der Mehrwertsteuer bestimmen folgende Faktoren den Strompreis:

Konzessionsabgabe für die Nutzung von Straßen und Wege

Der Netzbetreiber nutzt beim Verlegen und Instandhalten der Leitungen öffentliche Straßen und Wege. Für die Nutzung zahlt der Netzanbieter eine Konzessionsabgabe, deren Höhe sich nach der Einwohnerzahl der betreffenden Gemeinde oder Stadt richtet.

EEG und KWK Umlagen

Seit Jahren unterstützt die Bundesregierung die Förderung umweltschonender Energiegewinnung. Daher erhalten die Hersteller von Ökostrom (EEG) und Betreiber von Kraftwerken auf der Basis der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Fördergelder, die durch entsprechende Umlagen auf die Stromkunden übertragen werden. Unternehmen mit intensivem Energieverbrauch können auf Antrag ganz oder teilweise von dieser Abgabe befreit werden. Mit der Novellierung der Stromnetzentgeltverordnung im Jahr 2012 kann der Netzbetreiber die durch eine Befreiung entstehenden Einnahmeausfälle auf alle anderen Energiekunden umlegen.

Die Haftungskosten der Netzbetreiber trägen alle Stromkunden

Die Gesetzesnovelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) 2012 bestimmt, dass Übertragungsnetzbetreiber im Falle eines verzögerten Netzanschlusses von Offshore-Anlagen haften. Die dadurch entstehenden Kosten kann der Netzbetreiber auf seine übrigen Kunden umlegen. Durch eine Neugestaltung der Berechnungsgrundlage weist die Offshore-Umlage 2015 einen negativen Betrag auf. Der Netzanbieter ist jedoch nicht verpflichtet, diese positive Preisänderung an die Kunden weiter zu leiten. Fährt ein Industrieller seinen Stromverbrauch herunter, kann der Netzbetreiber auch diese entstehenden Kosten durch die AbLaV Umlage auf die Kunden übertragen.

Preisentwicklung

Der Energieanbieter, bei dem der Kunde seinen Strom bezieht, kauft seine Energiekontingente auf der Leipziger EXX-Börse. Hier wird der Tarif ständig tarifiert und unterliegt den üblichen wirtschaftlichen Schwankungen. Steigt der Strompreis, liegt das nicht allein an den steigenden Erzeugerpreisen. Auch andere Faktoren wie Konzessionsabgaben, EEG-Umlagen und Steuern können sich ändern und so die Preisentwicklung beeinträchtigen. Aufgrund der Strompreisentwicklung der letzten 10 Jahre (Stand 2015) gehen Experten jedoch davon aus, dass die Energiekosten weiter steigen werden (siehe www.herford-aktuell.de). Eine Trendwende ist vorläufig nicht zu erwarten.

Foto: © Uwe Schlick / pixelio.de