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Massivfertighäuser:
Die neue Generation hochwertiger Fertighäuser

Fertig oder massiv? Das war lange die entscheidende Frage, die sich jeder Bauherr vor dem Bau des Traumhauses stellte.

Von ihrem schlechten Image als „Pappkarton von der Stange“ haben sich Fertighäuser schon lange emanzipiert. Etwa 15 Prozent der Häuser, für die im letzten Jahr Baugenehmigungen erteilt wurden, waren Fertighäuser.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Schon in einer Woche kann das neue Zuhause zum Einzug bereitstehen. Das schont Ihre Nerven und den Geldbeutel. Traditionell stehen dem Fertighaus aus Holz und Platten Stein auf Stein gebaute Massivhäuser gegenüber. Mittlerweile ist eine dritte Kategorie verfügbar, die der Massivfertighäuser. Wenn Sie noch unentschlossen sind, ob ein Fertig- oder ein Massivhaus das Richtige für sie ist, können Massivfertighäuser eine interessante Option sein.

Das traditionelle Fertighaus aus Holz: viele Vorteile, einige Nachteile.

Beim Fertighaus dachte man jahrzehntelang an reine Holzhäuser. Gerade der Baustoff Holz kommt besonders umweltbewussten Häuslebauern entgegen, denn beim Holz handelt es sich um einen nachwachsenden Rohstoff. Die meist relativ dünnen Wände des Fertighauses aus Holz haben jedoch auch Nachteile.

Grundsätzlich bietet Stein die bessere Wärmedämmung, reduziert in der Regel die Heizkosten und hält gleichzeitig die Sommerhitze besser ab. Holz bringt zudem ein höheres Brandrisiko mit sich. Auch in Bezug auf die Qualität des Schallschutzes kann Holz nicht mit Mauerwerk mithalten. Fertighäuser sind allerdings nicht nur schneller gebaut, sondern auch deutlich günstiger als Massivhäuser.

Massivfertighäuser: Blähton, Beton oder Verbundstoffe als Baustoff

Inzwischen ist es jedoch möglich, mit Massivfertighäusern einen dritten Weg zu gehen. Ähnlich wie bei der Fertigbauweise mit Holz werden vom Hersteller die Elemente des Hauses, Wände, Dach und Decken, in der Werkhalle hergestellt. Die Elemente bestehen in diesem Fall aus Porenbeton, Ziegeln oder Blähton. Der Blähton sorgt für ein sehr angenehmes Raumklima, weil er atmungsaktiv ist.

Zudem kann er Wärme besonders gut speichern. Porenbeton stellt ein echtes Leichtgewicht dar und gilt als hervorragender Wärmedämmer, denn die luftgefüllten Poren verbessern die Dämmeigenschaften des Materials im Vergleich zu massiven Stoffen. Auch Bauelemente aus Ziegeln stehen zur Auswahl, die den Schall optimal dämpfen und ebenfalls sehr gute Wärmedämmung bieten. Im Angebot sind außerdem Modelle, die in Verbundschaltechnik gefertigt wurden. Dabei werden Holzelemente mit Blähton oder Beton gefüllt.

Optimale Wärmedämmung beim Massivfertighaus

Neben dem eigentlichen Baustoff wird auch die Dämmung auf der späteren Außenwand schon im Werk aufgebracht. Durch die strengeren Regeln der Energie-Einsparverordnung von 2009 ist eine zusätzliche Dämmung praktisch Pflicht für alle Neubauten geworden. Für die Dämmung der Außenwand kommen verschiedene Stoffe infrage. In der Regel werden sie an den Außenwänden in einer bis zu 20cm dicken Schicht aufgetragen. Bei Bauelementen aus Blähton beispielsweise wird häufig eine Schicht aus Blähglas aufgesetzt, während der Ton noch feucht ist. Der Vorteil dieser Methode ist, dass auf Dübel verzichtet werden kann, das Element ist in sich fest. Eine solche Verbundwand speichert Wärme und wirkt gleichzeitig wärmedämmend. Wenn Sie etwas mehr anlegen möchte, sind Sie mit einer Klinker-Vorsatzschale gut beraten, denn diese stellt sicher, dass die Dämmung lange vor Außeneinflüssen geschützt bleibt.

Massivfertighäuser: Den richtigen Anbieter finden

Bislang bieten nur relativ wenige Hersteller massive Fertighäuser an. Auch die Zahl der Anbieter, die ein Massivfertighaus am gewünschten Wohnort errichten, ist noch sehr überschaubar. Erschwerend kommt hinzu, dass nicht einheitlich geregelt ist, ob massive Fertighäuser zu der Kategorie der Massiv- oder zu Fertighäusern gezählt werden, da sie Merkmale beider Kategorien erfüllen.

Einige Hersteller bieten sie einfach als Massivhäuser an, andere als Fertighäuser. Zu den Herstellern, die mit im Werk gefertigten Bauelementen arbeiten, kommen zusätzlich solche, die auch vor Ort gemauerte Häuser anbieten, die sie dem Käufer schlüsselfertig übergeben. Die Bauzeit verlängert sich in diesem Fall im Vergleich zur Fertigbauweise. Viele andere Vorteile bleiben jedoch bestehen. Die Liapor-Massiv-Fertigteilhäuser von Romberger werden z.B. individuell gebaut. Der Hersteller garantiert einen Festpreis und einen verbindlichen Einzugstermin im Voraus. Damit entfallen Koordinationsprobleme mit den Terminen verschiedener Handwerker, und auch die Gewährleistung an den Schnittstellen ist gesichert.

Vorteile der Massivfertighäuser:
Bessere Wärmedämmung, effizienterer Brandschutz

Das Massivfertighaus bietet insgesamt durch seine Baustoffe viele Vorteile. Entscheidend ist für viele Bauherren sicherlich die gute Wärmedämmung und hohe Energieeffizienz zum günstigeren Preis eines Fertighauses. Auch ist beim Massivfertighaus der Schallschutz besser als beim traditionellen Modell aus Holz, und das Brandrisiko ist selbstverständlich wesentlich geringer - und die Vorteile der Fertigbauweise bleiben erhalten. Der Wichtigste ist sicher, dass die Elemente des Hauses schnell und wetterunabhängig kostengünstig im Vorhinein produziert werden. Die Bauzeit im Freien lässt sich auf diese Art oft auf wenige Tage reduzieren.

Vorinstallierte Fenster, Türen und Installationen sparen Zeit und Geld

Aber auch weitere Vorteile von Fertighäusern sparen bares Geld. In den Bauteilen sind nicht nur Türen und Fenster bereits eingefügt. Auch Elektroleitungen und Wasserrohre werden wahlweise beim Aufbau des Hauses direkt eingebaut, oder als Leerrohre zumindest vorinstalliert. Das macht den Innenausbau des neuen Heims wesentlich einfacher.

Zudem sinken die Kosten für Handwerker. Geschickte Heimwerker können mit etwas fachlicher Unterstützung häufig sogar selbst Hand anlegen und so zusätzlich Geld sparen. Wer schon einmal gebaut hat oder dies bei Verwandten oder Freunden miterleben durfte, weiß, wie anstrengend die Koordination der Handwerker bei einer klassischen Stein-auf-Stein-Bauweise in der Regel ist.

Trocknungszeit auf der Baustelle entfällt

Zudem entfällt die zeitintensive Trocknungsphase auf der Baustelle bei der Fertigbauweise. Den vorgefertigten Teilen wurde die überschüssige Feuchtigkeit bereits bei der Herstellung entzogen. Darum ist das Massivfertighaus weit schneller bereit für den Innenausbau - ein weiterer Faktor, der die Kosten reduziert.

Das Traumhaus auch als Massivfertighaus selbst gestalten

Massivfertighäuser werden immer öfter gewählt, weil sie in den Augen vieler Bauherren hochwertig wirken. Sie wollen schließlich nicht einfach ein Dach über dem Kopf errichten, sondern das Haus Ihrer Träume erschaffen. Was Sie auf keinen Fall mehr befürchten müssen, ist ein Haus “von der Stange”. Die erste Generation der Fertighäuser konnte den Bauherren noch nur relativ wenige Modelle zur Verfügung stellen, und diese hatten nur begrenzt Einfluss auf die Gestaltung. Aber diese Zeiten sind lange vorbei.

Das moderne Fertighaus, egal ob als massives Haus oder aus Holz, lässt, sich problemlos individualisieren und Ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen entsprechend gestalten. In der Regel werden die Elemente für jedes Haus speziell angefertigt, sodass Sie das Endergebnis nach Ihren Vorstellungen entwerfen können.