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Andreaskreuz

In den Gefachen eines Fachwerkhauses sieht man oft das fachwerk-typische Andreaskreuz. Es hat nicht nur stabilisierende, sondern auch dekorative Zwecke. In Konstruktionen aus einzelnen Stäben mit gelenkigen Verbindungen müssen rechteckige Formen durch schräge Stäbe ausgesteift werden, damit sie sich nicht verformen können. Wenn die aussteifenden Bauteile nur Zugkräfte aufnehmen können (z. B. Stahlseile) oder nur Druckkräfte (z. B. traditionell verbundene Holzbalken), dann können durch eine Aussteifung in Form des Andreaskreuzes alle Horizontalkräfte in der Ebene des Elementes aufgenommen werden. Das Andreaskreuz hat aber auch schmückenden Charakter und wird manchmal nur in zweiter Linie oder gar nicht zur Aussteifung des Gebäudes benötigt. Eine Ausschmückung in Form eines Andreaskreuzes findet sich häufig in Brüstungsgefachen unterhalb der Fenster der oberen Stockwerke. Sind die Balken geschweift, wird auch von einem Feuerbock gesprochen. Hauptsächlich in Fachwerkhäusern des 19. Jahrhunderts wurden auch geschosshohe Gefache mit Andreaskreuzen in hoher gestreckter Form ausgeführt.